Folgende Behandlungsarten werden für Sie in unserer Praxis angeboten:
Die Manuelle Therapie (Manus [lat.] ~ Hand) ist eine Untersuchungs- und Behandlungstechnik,
die sich mit dem Auffinden und Behandeln von Funktionsstörungen am Bewegungsapparat
befasst.
Manuelle Therapie ist geeignet, schmerzhafte Bewegungseinschränkungen an
den Gelenken des Körpers, sowie an der Wirbelsäule, zu behandeln.
Dazu gehören sowohl chronische, als auch akute Funktionseinschränkungen.
Dazu bedient sich der Manualtherapeut verschiedener Techniken, die sowohl auf
die Weichteile (Muskeln, Bindegewebe, Nerven), wie auch auf die Gelenke wirken.
So kann zum Beispiel durch sogenannte Traktionen Druck aus den Gelenken genommen
und entspannend auf die Muskulatur eingewirkt werden. Besondere Massagetechniken
und Dehnungen können zusätzlich die Muskulatur entspannen.
Diese Behandlungsmethode ist nach ihren Begründern, dem englischen Neurologen
Karel Bobath und seiner Ehefrau Bertie, benannt, und bezeichnet eine besondere
Form der Krankengymnastik.
Die Grundlage bildet ein ganzheitlicher Ansatz zur Behandlung von Schädigungen
des Zentralen Nervensystems, wie sie zum Beispiel bei Schlaganfällen, Schädelhintraumatas,
frühkindlichen Hirnschäden oder Multipler Sklerose auftreten.
Trainiert wird vor allem durch gezielte Gleichgewichtsverlagerungen die Unterdrückung
krankhafter oder nicht zurückgebildeter Reflexmechanismen. Damit sollen
die gesunden Bahnen zwischen Muskel, Nerv und Gehirn aktiviert werden. Gleiche
Ziele hat die PNF-Behandlungstechnik.
Die Brügger-Therapie ist nach dem Schweizer Neurologen Dr. med. Alois Brügger benannt. Grundlage seiner Therapie ist die Erkenntnis, das die als »Rheumatische Beschwerden« bekannten Erkrankungen des Bewegungsapparates auf Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken durch eine schlechte Körperhaltung während des Alltages zurückzuführen sind. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte er ein eigenständiges Behandlungssystem von Störungen am Bewegungsapparat. Die Behandlung besteht aus einer Veränderung der Alltagsbewegungen und einer Regulation der Muskelspannung durch besondere Übungen.
Nach obenEtwa 80 % der Bevölkerung leiden irgendwann in ihrem Leben an Rückenschmerzen. Häufig treten diese Schmerzen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren auf, also in den aktivsten und produktivsten Lebensjahrzehnten. Trotz vielfach verbesserter Arbeitsbedingungen wird die Zahl der Rückenschmerzpatienten immer größer. Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhinderung des Rückenschmerzes stellt die "Orthopädische Rückenschule" dar. Lehre der Rückenschule sind Aufbau und Funktion der gesunden und erkrankten Wirbelsäule, sowie Ursachen und Therapiemöglichkeiten des Rückenschmerzes. Ziel der Rückenschule ist es, rückenfreundliche Bewegungsabläufe in Beruf und Freizeit zu erlernen und rückenschädliche Bewegungsabläufe möglichst zu vermeiden. Gleichzeitig soll die Eigenverantwortlichkeit des Teilnehmers gefördert werden. Eine aktive Mitarbeit in der Behandlung des Leidens zu übernehmen, z.B. in Form einer täglichen Gymnastik, ist für viele eine völlig ungewohnte und neue Erfahrung.
Nach obenDie reflektorische Atemtherapie wurde von Dr. L. Schmidt und Frau L. Brüne
und Mitarbeitern entwickelt. Seit etwa 20 Jahren wird sie durch Angehörige der
Heilberufe angewendet. Diese Therapie wird zur Behandlung von Atemstörungen,
wie z. B. Asthma und Bronchialerkrankungen, eingesetzt.
Durch gezielte Griffe an verschiedenen Reflexpunkten an Rücken, Bauch, Beinen,
Armen, Nacken wird eine reflektorische Vertiefung der Atmung erreicht.
Lymphe entsteht durch Austritt von Blutwasser in das umliegende Gewebe. Über die Lymphbahnen wird es in den Lymphknoten gefiltert und erneut dem Blutkreislauf zugeführt. Kommt es zu einer Ermüdung der Lymphaktivität, bilden sich Ödeme, vorwiegend in Armen und Beinen aber auch in anderen Regionen des Körpers. Die Lymphdrainage soll den Lymphabfluss in den oberflächlich liegenden Lymphgefäßen verbessern und wird oft über einen längeren Zeitraum angewandt. Das Prinzip beruht im Gegensatz zur herkömmlichen Massage auf einer bestimmten Grifftechnik, mittels rhythmisch kreisender und pumpender Griffe, durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck nach einer dem entsprechenden Krankheitsbild festgelegten Reihenfolge. Dadurch soll die Gewebeflüssigkeit in die Lymphbahnen abgeleitet und somit der "Stauung" entgegengewirkt werden.
Nach obenDie Cranio-Mandibuläre (Cranium [lat.] ~ Schädel, Mandibula [lat.] ~ Unterkiefer) Therapie ist die Therapie des Kiefergelenkes. Fehlfunktionen des Kiefergelenkes sind Knacken, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Durch einen differenzierten Befund wird die Stelle im Kiefergelenk bestimmt, die diese Beschwerden verursacht, und gezielt behandelt. Solche Ursachen können z. B. im Zusammenspiel der Zähne, Bandscheibe, Gelenkkapsel oder Gelenkfläche, der Bänder oder der Muskulatur begründet sein. Aber nicht alleine im Kiefergelenk können sich Fehlfunktionen auswirken. Besonders die obere Halswirbelsäule und das cranio-sacrale (Sacrum [lat.] ~ Kreuzbein) System stehen in enger funktioneller Beziehung zum Kiefer.
Nach obenDiese Therape wurde von dem Arzt E. Jacobson Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt. Sie ist eine leicht zu erlernende und sehr effektive Entspannungsmethode. Sie beruht auf der Beobachtung, dass sich die Muskulatur bei Unruhe, Ängsten und anderen psychovegetativen Beschwerden verspannt. Das Grundprinzip dieser Methode besteht darin, nacheinander verschiedene Muskelgruppen des Körpers bewusst für einen kurzen Zeitraum anzuspannen, um sie dann zu entspannen. In der Physiotherapie wird sie, wie z. B. das autogene Training, im Rahmen einer Entspannungstherapie oder innerhalb einer krankengymnastischen Behandlung bei Bedarf angewendet.
Nach obenMassage ist die Behandlung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur durch unterschiedlich starke Berührungsreize. Massiert wird meist mit der Hand, aber auch mit Hilfsmitteln. Eine Massage, die über die Haut und das Bindegewebe versucht tiefe Strukturen oder entferntere Organe zu erreichen, ist eine Reflexzonenmassage. Diese Therapie dient zur Lockerung von Muskeln und zur besseren Durchblutung von Muskeln und Haut. Die Massage hat Schmerzlinderung zum Ziel und darf daher nicht schmerzhaft sein, sondern sollte als wohltuend empfunden werden.
Nach obenDieses ist eine Spezialmassage zur Beseitigung von Bewegungseinschränkungen im Schulter- und Arm-Bereich. Massiert wird bei dieser Technik mit einem flüssigen Gleitmittel. Gezielte entspannende Massagehandgriffe werden verbunden mit Bewegungen im Schultergelenk und im Schultergürtel.
Nach obenDie Fußreflexzonenmassage beruht auf der Vorstellung, daß die Füsse ein verkleinertes Abbild des Körpers darstellen. Jedem Organ und Körperteil ist dabei eine bestimmte Reflexzone am Fuß zugeordnet. Durch Massage der Fussreflexzonen können die zugehörigen Organe und Körperteile positiv beeinflusst werden. Die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten liegen z.B. bei Kopf- und Rückenschmerzen, Verdauungsstörungen, Muskelverspannungen und Nervosität.
Nach obenMoor und Fango sind Naturprodukte, die seit langem als Wärmeanwendungen verabreicht werden. Fango ist vulkanisches Gestein, welches beispielsweise in der Eifel oder aber auch auf der sizilianischen Halbinsel gefunden und abgebaut wird. Dieses wird fein gemahlen, gereinigt und mit Feuchtigkeit versetzt als Schlamm angewandt. Es wird häufig als einmal verwendbare Naturmoorkompressen angewendet. Hierbei handelt es sich um gepresstes Naturmoor, welches mit einer durchlässigen Vliesschicht überzogen ist und ebenfalls direkt auf den Körper aufgetragen wird. Naturmoor kann über die rein thermische Wirkung auch eine Wirkung aus den restlichen Pflanzenbestandteilen erzielen, die darin enthalten sind. Es kann deswegen auch bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt werden.
Nach obenDie Behandlung mit Ultraschall wird häufig bei Erkrankungen und Funktionsstörungen
eingesetzt, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet werden. Die Therapie
zielt hierbei zunächst auf eine Schmerzlinderung. Daraus resultiert unter
anderem eine Tonusminderung schmerzhaft verspannter Muskulatur. Dem Patienten
wird so die Möglichkeit eröffnet, durch Bewegungsübungen selbst
zur Funktionsverbesserung
und -erhaltung aktiv beizutragen. Verbesserung der
Durchblutung und der Trophik, sowie Minderung von Entzündungsprozessen
sind die positiven Begleiteffekte. Des weiteren werden Bindegewebsstrukturen,
insbesondere im Kapsel-Band-Apparat und Sehnen, unter dem Einfluß des Ultraschalls
elastischer und erleichtern somit die Übungstherapie mit aktiven oder passiven
Bewegungen.
Die Elektrotherapie mit modernen Geräten dient zur Verbesserung und Unterstützung der Durchblutung des Gewebes. Kleinste elektrische Ströme enfalten ihre Wirkung in Muskel- und Nervenzellen. Damit wird die Normalisierung des Spannungszustandes und der Funktion der Muskulatur erreicht. Die Nerven und Zellen in unserem Körper funktionieren elektrisch. Somit hat die Elektrotherapie einen vollkommen natürlichen Ansatz und garantiert somit einen hohen Wirkungsgrad.
Nach obenEntstanden ist die Cranio-Sacral-Therapie (Cranium [lat.] ~ Schädel, Sacrum
[lat.] ~ Kreuzbein) aus einer Entdeckung des amerikanischen Arztes William Garner
Sutherland (1873-1954). Er war überzeugt, dass die Auffassung der traditionellen
Schulmedizin, den Schädel als starres und unbewegliches Knochengebilde
zu betrachten, nicht richtig sei. Er bewies schließlich, dass der menschliche
Schädel aus einem dynamischen System von Schädelplatten besteht, die
sich in harmonischem Zustand entsprechend eines bestimmten Rhythmus - der weder
dem Herzschlag noch dem Rhythmus der Atmung entspricht - gemeinsam ausdehnen
und wieder zusammenziehen. Viele Jahre später wurden die bis dahin weitgehend
unbeachtet gebliebenen Forschungen und Beobachtungen Dr. Sutherlands von dem
Chirurgen Dr. John E. Upledger wieder aufgenommen. Dr. Upledger ging über
die rein wissenschaftliche Betrachtung hinaus, indem er sein Augenmerk darauf
richtete, welche Möglichkeiten es gibt, Dr. Sutherlands Entdeckungen zur
Heilung der von ihm beschriebenen Störungen einzusetzen: er entwickelte
die Cranio-Sacral-Therapie. Er erforscht das cranio-sacrale System noch heute
und lehrt die Therapie immer noch selbst.
Bei dieser Heilweise berührt der Therapeut den Patienten sanft mit den
Händen und nimmt dabei durch minimale Druckausübung auf bestimmte
Bereiche des Skeletts, insbesondere der Schädelknochen, Korrekturen am
Knochensystem vor. Diese Korrekturen bewirken im Erfolgsfall die Freisetzung
von Blockaden in der Skelettstruktur und von Verspannungen und Blockaden im
Bereich der Muskeln und des Bindegewebes. Das Merkmal, das die heilende Hilfestellung
des Therapeuten unterstützt, leitet und lenkt ist der Cranio-Sacral-Puls.
Eine Behandlungssitzung mit der Cranio-Sacral-Therapie dauert eine bis eineinhalb
Stunden. Während dieser Zeit "lauscht" der Therapeut an verschiedenen,
für diese Therapieform wichtigen Bereichen von den Füßen bis
zum Kopf am Körper seines Patienten, in dem er seine Hände dort auflegt
und sich auf das Geschehen einstimmt und seine ganze Aufmerksamkeit dorthin
konzentriert. Die Fähigkeit, einen harmonischen Cranio-Sacral-Puls von
disharmonischen Flüssen zu unterscheiden, erlangt ein Therapeut nur durch
Übung und mit zunehmender Erfahrung. Stellt der Therapeut Disharmonien
oder Blockaden fest, kann er Korrekturen an den Knochenpartien vornehmen, auf
denen seine Hände ruhen.
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Heilmethode, die von dem amerikanischen
Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 - 1917), entwickelt wurde. Sie besagt, dass
jede Krankheit, jedes Leiden, sei es seelischen oder körperlichen Ursprungs,
mit einer Bewegungseinschränkung eines oder mehrerer Gewebe einhergeht.
Seit ihren Anfängen in den USA hat sich die Osteopathie über England,
Frankreich, Belgien und die Niederlande in Europa verbreitet und weiterentwickelt.
Das Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, die ursächliche Dysfunktion
im Körper zu diagnostizieren und zu therapieren, um den menschlichen Organismus
wieder an seine Selbstheilungskräfte anzuschließen. Der Osteopath
berücksichtigt bei seiner Behandlung die individuellen Bedürfnisse
seines Patienten und stimmt sein Behandlungsprogramm darauf ab. Es wird die
Krankengeschichte des Patienten in Erfahrung gebracht. Der Osteopath überprüft
die körperliche Haltung und Beweglichkeit und stellt fest, welche Muskelgruppen
gespannt und verspannt sind. Daraus kann er Rückschlüsse auf Bewegungsblockaden
im Körper ziehen. Der Therapeut wendet jeweils die verschiedenen Grifftechniken
an. Folglich wird die Behandlung in der Osteopathie immer unterschiedlich sein.
In Deutschland bemüht man sich in der Mediziner -, Ärzte- und Heilpraktikerschaft
um eine Verbreitung der Methode. In anderen Ländern Europas hat die Osteopathie
bereits vor ca. 20 Jahren Einzug gehalten und sich als kompetente Ergänzung
und eigenständige Fachrichtung etabliert.
Behandlungskosten:
Erste osteopathische Konsultation (einschließlich der ausführlichen Anamnese und Befunderhebung), Dauer 45-60 Minuten: 60 €.
Jede weitere erforderliche Behandlung, Dauer zwischen 30 und 60 Minuten: 35-60 €.
Für die Säuglings- und Kinderosteopathie, Dauer ca. 20-30 Minuten, berechnen wir 20-25 € pro Behandlung.
Nach obenAusführliche Informationen zu diesem Behandlungskonzept finden Sie unter der Internet-Adresse: www.zellinformationstherapie.de.
Behandlungskosten:
Als alleinige Therapieanwendung 30 € pro Sitzung, gekoppelt mit Osteopathie pro Sitzung 25 €.
Nach obenDie Kryotherapie wird bei Schwellungen, Entzündungen, Reizungen und Schmerzzuständen angewandt. Dabei wird über kurze oder längere Zeit die zu behandelnde Stelle mit intensiver Kälte behandelt. Die therapeutische Wirkung ist eine Linderung des Schmerzzustandes und eine Anregung oder Minderung der Aktivität der Muskulatur.
Nach obenDie APM ist eine nach den Grundgedanken der chinesischen Akupunkturlehre über nervös-reflektorische
Wege und segmentale Regulationsmechanismen wirkende Therapie. Sie wirkt, wenn im Körper etwas "nur funktionell" gestört ist. Die APM ist eine sehr wirkungsvolle physikalische Therapie, die häufig auch in den Fällen noch helfen kann, in denen andere Methoden nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben.
Der wissenschaftliche Beweis über die Existenz
der Meridiane und des Energiekreislaufes wurde 1985 im Pariser Necker-Krankenhaus mit Hilfe von Radiotracern
erbracht.
Folgende Beschwerdebilder sprechen gut an:
- Wirbelsäulenbeschwerden
- Erkrankungen der großen und kleine Gelenke
- Rheumatische Erscheinungsformen
- Migräne
- Neuralgien
- Durchblutungstörungen
- Stabilisierung des Kreislaufes
- Verbesserung von Störungen im Verdauungs- und Urogenitaltrakt
- Schlafstörungen
- Vegetative Störungen
- Milderung oder Beseitigung depressiver Erscheinungen
Die APM eignet sich ebenso zur Vorsorge, allgemeinen Gesunderhaltung, Steigerung
der Leistungsfähigkeit und Verbesserung des Allgemeinbefindens.